TAG SECHS IN BA – REGEN, WÄSCHEREI, RAUB

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Da ich gestern schon um 1 schlafen gegangen bin, bin ich sehr früh aufgewacht. Nachdem Frühstück habe ich einfach Zeit in der Lobby verschwendet. Die Mädchen aus Israel haben mir Tomatenomelett gemacht, ich hab vergessen wie die es nannten, aber das essen die oft zum Frühstück. Danach bin ich mit Angel (neuer Zimmernachbar aus der dominikanischen Republik) zu einer chinesischen Wäscherei gegangen und habe meine Sachen da vorbeigebracht. Der Chinese hat mich nicht wirklich verstanden, also weiß ich nicht ob er meine Wäsche verwäscht, aber er ist günstig, darum sollte man es wenigstens versuchen. Außerdem macht er ja nichts anderes als Wäsche waschen, also müsste er es nach 20, 30 Jahren raus haben. Ich bin gespannt. Nachdem ich die Wäsche weggebracht habe, habe ich weiter Zeit verschwendet. Eigentlich wollte David ein paar Telefonate führen (er kann am besten Spanisch von uns) um Termine für Wohnungsbesichtigungen klar zu machen, aber die Amerikaner stehen frühstens um 12 auf. Nachdem ich ihn zweimal geweckt habe, kam er um 1 raus… naja, lange Geschichte nicht besonders interessant. Am Ende saß ich auf jedenfall bis etwa 3 an meinem Netbook und musste Emails an verschiedene Agenturen schreiben. Wir wollen nicht mehr als 1200 $US ausgeben, darum ist es nicht so einfach eine richtig tolle Wohnung zu finden, die groß genug für 4 Leute ist. Das mit der Wohung wird aber was, das dauert max. noch 3-4 Tage, dann ziehen wir irgendwo ein. Auf jedenfall bin ich dann mit Mark und Carly rausgegangen um Tickets für eine Tangoshow zu besorgen. 100 Meter vom Hostel entfernt konnte ich eine Gruppe von Jugendlichen ausmachen von denen einer mit dem Finger auf mich zeigte. Na super, dachte ich mir, jetzt geht’s los. Ich werde überfallen. You see it coming! Es ist echt scheiße, wenn man ein bisschen vorrausschauend ist, dann sieht man es kommen, aber man kann einfach nicht viel machen, da sie in der Regel in Gruppen von 5-6 Leuten sind. Auf jedenfall wurde dann der jüngste von denen auf mich geschickt, warscheinlich wurde er gerade angelernt. : D Naja, wie auch immer, der Junge kam auf mich zu und verfolgte mich für ein paar Meter. Dann sprach er mich an: „You give me your money, you give me your money“ und ich sagte nur: „I don’t have no money, I won’t give you no money.“ und er dann wieder… und ich dann wieder… etwa einen halben Block weiter blieb ich dann kurz stehen und die Anderen standen alle hinter mir. Na super, fickt euch doch ihr Hurensöhne. Wahrscheinlich hätte ich einfach ganz schnell in Shop gehen sollen (das werde ich nächste Mal werde ich das auch machen), aber ich habe es einfach nicht gemacht. Ich wurde lauter, aber es hat natürlich niemanden auf der Straße interessiert. Also gab ich den Jungs mein Geld, es waren 30 Pesos (ca 6 Euro) und 500 Forinth (knapp 2 Euro), so viel war es ja nicht. Der Junge wird sich über die Forinth freuen, den Scheiß bekommt er in Argentinien bestimmt nicht gewechselt ; ) So wurde ich ausgeraubt. Wenn man nach Südamerika reist lässt sich das schwer vermeiden, aber dass es schon am sechsten Tag passieren musste, ist natürlich ein wenig deprimierend. Carlie findet San Telmo sowieso ein wenig „dodgy“ also werden wir wohl nach Recoleta oder Palermo ziehen, da passiert sowas nicht so oft. Ok, das wars. Wir gehen heute zu einer Tangoshow. Ich bin gespannt.

TAG ZWEI BA - Feiern, kotzen, Recoleta

Tengo la resaca! Quilmes sucks big time.

Ich dachte es wird mal wieder Zeit was zu schreiben, außerdem bin ich gerade auch noch nicht ganz in der Lage aus dem Haus zu gehen. Es ist viertel nach 3 und ich bin vor ca. einer Stunde aus dem Bett gestiegen. Ich habe versucht zu frühstücken und musste kurz darauf kotzen, dann immer wieder. Heute ist der dritte Tag und ich bin schon am Abgrund, mein Kopf hämmert und ich habe den halben Tag im Bett und auf dem Klo verbracht. Der Grund:

Gestern war ich zum ersten Mal ein bisschen feiern und ich sage euch ist ist hart. Ich meine wirklich hart. Wir haben von ca. 9 bis halb 2 uns im Hostel unterhalten und getrunken und sind danach in einen kleinen Klub gegangen der ca. 10 Meter entfernt ist, haha. Klub ist eigentlich zu viel gesagt, es war eher eine Bar, aber die Musik war zu laut für eine Bar und es hatte insgesamt sehr viel von der Art vom X. Wo wir beim X sind:

Ich glaube ich weiß endlich, was das X als Freibier verhaut. Es muss Quilmes sein, denn es schmeckt genauso scheiße. Es schmeckt als wäre es mit Wasser gestreckt und es wird in großen 1 Liter Flaschen verkauft.

Im Hostel bin ich mit meinem französischen Roommate Justin (23, fängt in 2 Monaten seinen Job bei L’Orreal als Verpackungsdesigner an) in die Lobby gegangen, wo wir einem Mädchen aus Jerusalem begegnet sind – Noa. (ja, ohne h) Isrealis sind überall auf der Welt, es gibt nur 6 Millionen aber sie sind überall. Wir haben eine Reisegruppe aus Israel im Hostel und einen weiteren Israeli, als Justin in Bolivien war, war er wohl auch mit Israelis unterwegs und alle anderen Traveller sind auch schon sonst wo vielen begegnet. Ich kann mich nicht an alles erinnern und ich will es auch nicht ausufern lassen, aber diese Israelis sind vollkommen paranoid. Ich möchte mich nicht über den Holocaust, weder möchte ich ihn runterspielen, aber das haben die echt nicht gut verkraftet. Belassen wir es dabei, was immer ich jetzt schreibe, es macht glaub ich nur alles schlimmer. ; ) Still Noa, if you reading this (which you probably won’t) you are awfully nice

Die Runde wurde mit der Zeit immer größer, sodass wir am Ende ca zu 10 da saßen und 6 von uns nachher in den Klub gegangen sind. Es ist wirklich eindrucksvoll was die Leute beruflich eigentlich machen, das Mädchen aus San Francisco hat schon für Apple gearbeitet, Justin ist bei L’Oreal eine etwas ältere Frau war bei den ABC News, ein Mädchen aus Deutschland (eigentlich jetzt aus Chile) ist Stockbroker in Chile. Ich meine hallo? Aber diese Leute sind wirklich alle so unglaublich nett und sie haben soviel zu erzählen, es ist verrückt wo die meisten Leute schon waren, und ich bin wirklich gespannt wohin mich die Reise führen wird. (sry, dass ich so nen pathetischen Ton anschwinge, aber Backpacker reden wirklich so, glücklicherweise unterhält man sich normalerweise auf Englisch, da kann man das immer auf den amerikanischen Einfluss der Sprache zurückführen)

Ich merke ich schreibe nix zusammenhängendes, darum schreibe ich mal alle weiteren Gedanken in kurzen Sätzen, ist vielleicht auch einfacher zu lesen (außerdem möchte ich langsam auch mal raus):

Die Feierei es un círculo vicioso, du fängst einmal an und du kannst nur noch um 12 aufstehen, es ist irre hier. Mal gucken wie ich das regeln werde.

Nach drei Tagen bin ich wirklich comitted Spanisch zu lernen: Es ist einfach fürchterlich wenn man sich nichtmal ordentlich mit der Putzfrau unterhalten kann. Ich versuche in Spanisch zu denken und sagen wir es so: Ich denke unglaublich langsam und unglaublich oberflächlich, aber das wird mit der Zeit.

Ich habe San Telmo erkundet, dazu schreib ich später mehr.

Ich war in Recoleta. Eigentlich wollte ich in einer Bar das Deutschland gegen Argentinien sehen, aber die Bar existierte komischerweise nicht, also bin ich in den berühmten Friedhof von Recoleta gegangen. Kurz: Das Grab von Eva Peron ist nicht sehr beeindruckend, der Friedhof selber schon. Sehr merkwürdig Tourist auf einem Friedhof zu sein. Der Friedhof ist von hohen Mauern umgeben, also sieht man nur die Gräber und die Hochhäuser von Recoleta – das ist ein tolles Bild und hat eine surreale Qualität, da die alten Mausoleen (ist das der korrekte Plural?) so überhaupt nicht zum Hintergrund passen. Dazu auch demnächst mehr, wenn die Bilder entwickelt sind.

Morgen gehe ich vielleicht zu einem Boca Spiel. Dazu auch mehr.

Hasta luego

Von Ricky Rubio kann man sich einige Tricks abschauen wie man als Aufbauspieler zu spielen hat.
Gutes Beispiel: @2:50 Rubio dribbelt den Ball mit der INNENHAND an der Seitenlinie in…

engeraner vorstadtcharm der 70er jahre anno 2010

engeraner vorstadtcharm der 70er jahre anno 2010

benlax:

torööööö

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benlax:

redscale film

benlax:

abmarsch

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abmarsch

Wenn ihr besser werden wollt, dann müsst ihr eure Mitspieler besser machen. Jedesmal wenn ihr einen freien Wurf im Training bekommt, euren Gegner einfach blocken könnt oder zu leicht zum Korb kommt,…

haha!

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Themed by: Hunson